Sonntag, 28. Juni 2009

Meeting People Is Easy


I liked what I found on the cover of this documentary about Radiohead by Grant Gee: Meeting People Is Easy.

If you have been rejected many times in your life, then one more rejection isn't going to make much difference. If you're rejected, don't automatically assume it's your fault. The other person may have several reasons for not doing what you are asking her to do: none of it may have anything to do with you. Perhaps the person is busy or not feeling well or genuinely not interested in spending time with you.

Rejections are part of everyday life. Don't let them bother you.
Keep reaching out to others. When you begin to receive positive responses then you are on the right track. It's all a matter of numbers. Count the positive responses and forget about the rejections... Meeting people is easy.


What kind of thought is this to you, fellows? I mean... "ease" :-) ?

Fragen


Welchen Anreiz habe ich genau, mich der Person zu nähern?

Was interessiert mich dabei an ihr?

Wieviel Interesse zeigt sie demgegenüber an mir?

Sind wir zu einem fairen Austausch fähig, oder wird er unseren verschiedenen Vorstellungen nach eher einseitig?

Ist es notwendig, mich weiterhin zu bemühen?

Wieviel Aktivität zeigt die Person?

Wieviel Reaktion zeige daraufhin ich?

Kann ich meine Bedürfnisse und meine ablehnenden Haltungen auf eine gemeinsame Handlungsebene bringen?

Welchen kreativen Inputs folgt diese Handlungsebene außerdem bzw. welche ruft sie selbst hervor?

(Zuerst unter dem Titel: Mein ewiges Hadern würde hiermit einen Punkt bekommen. Punkt.)

Freitag, 26. Juni 2009

Haugaard and Hoirup

Beata Palya

Dienstag, 23. Juni 2009

You have changed the world for me, ... thank you!

Montag, 22. Juni 2009

Through our own eyes

I am in no way disappointed or regretful when I choose this one to put here, but I like some content that is expressed within this animated short movie.


More - Mark Osborne

Samstag, 20. Juni 2009

Wüst

der zahme Regen
endlich ist er (Raum),
und nah

nun blicke ich
und in der flirren Luft
sind sphärisch klar
die Linien auch der Blätter da

in Urwald, hundertfaltig
die Gestalt des Blattes,
flügelnd, schlingend,
all die Formen

Unendlich wuchert, wüst,
die Möglichkeit, nun
über sich zu wachsen
Und wuchtig zweigt's
die Achsel jedes Stammes
umschlingt und beugt,
umtanzt und zeugt
von nun auch kaum mehr klaren
Raumesachsen

Das Zeugen, schöpfen,
einer Lebenslust
im Dschungel reinen Sandes

Ein Weg hinaus, hinein,
das Selige,
ich fand es.

Ich bin nicht mehr, Ich bin

Ich bin nicht mehr
wer ich eben noch
zu sein dachte

Schon bin ich verflogen
wie gelogen
war das fade Bild
von eben noch

Mein Gegen-Über
das im Liebesjoch
über mich wachte

Würde, das was war, bewahren,
ebenso, die Fäden los gen Himmel lassen
wo, zahmhölzern, eine liebe Puppe,
eben kroch, blickauf, aus ihrem Erdenloch

Crash Test Dummies - Mmm mmm mmm mmm

Dienstag, 16. Juni 2009

Meditation im Kurs


Was uns kaum bewußt wird

Als das seelische Zeitstatusgebilde eines Jugendlichen, vereinnahmt, aber auch erfüllt von den geistig-möglichen Zuständen zwischen equivalent-religiöser Entrückung und innig-erfülltem Gebet durfte ich manche inneren Sphären bereisen, die mir heute oder später verschlossen geblieben wären. Das Vertrauen in das Phantastische, vielleicht gelegentlich sehr verwandt mit der Erfahrung des selten Entdeckten (aber doch Wahren), es war mir damals noch gar selbstverständlicher. Es ist aber eine andere Frage, was wir heute über eine solche Selbstverständlichkeit denken, oder, für was wir uns statt ihrer entschließen.

Die Meditation machte es mir als Jugendlicher möglich, mich in jenen geistigen Gebieten aufzuhalten, die der Philosophie die Erfüllung und dem Intellekt die Erfahrung voraus hatten, die kindliche Qualitäten von niezuverlierender Frische und Neugier in ein Gebiet brachten, für das man mit zunehmendem Alter gelegentlich umso kritischer überdacht oder angesehen wurde.

Die "Entrückung" ist ein Verlassen der Welt "wie andere sie kennen", ein Aufenthalt in jenen geistig-gedanklichen Zonen, die "Höheres" verkörpern, wo dessen weitläufige Wahrnehmung noch schwer in sozial-erfahrungsmäßige "weltliche" Worte zu kleiden ist. Kurz: Viele mögen recht darin haben, daß das Diesseits leidet, wenn einer nur im Stillen Kämmerlein meditiert. Sicher war ich und bin ich in vielerlei Weise noch jemand, für den diese Feststellung gilt. Wieder ist es eine andere Frage, für wen das "Jenseits im Diesseits" (der in der Meditation wahrgenommene bzw. später zunehmend beibehaltene Bewußtseinszustand jenseits der Meditation) an Erfahrung und an regelmäßigen, man möchte sagen, an regulärem zwischenmenschlichen Austausch teilnimmt.

Ein plötzlicher Gedanke kam mir: Daß der Zustand, den man sich im Sog der materiellen Schwere üblicher Intellekte nur durch "allzusehre" Entrückung entziehen kann - eine Mitte kennt, welche auch die bisherige Empfindung dieser materiellen Schwere in ein neues, in das eigentliche Licht rückt. Dieses eigentliche Licht nun ist eigentlich der Aha-Effekt.

Nun darf ich fühlen, wie es sich anfühlt, wenn die Ebenen zu denen man sich gleich einer geistigen Kur - einer Reise in das fast anstrengungslos Wahre - hinbegibt, mit jener in die "politische Mitte" rückenden materiellen Schwere Kontakt aufnimmt, sich austauscht, daß letztendlich beide in dem Maße voneinander lernen, das beiden zu ihrer besten Gesundheit, ihrem höchsten Potential, seinem gesunden Widerstand, seiner Ausschöpfung, seinem Sinn, seiner Arbeit, seinem Lebensgenuß verhilft.

Davon hätte ich vorhere noch mehr eher "reden" - "mich entrücken" können ...

Wir begegnen also, vielleicht, mit dem Wunsch zu tiefer Meditation eigentlich der Möglichkeit, diesen innerlich so erreichten Ort erst im Überallgegenwärtigen "Anderswo" wiederzufinden, wiederzuentdecken, wieder zu schaffen.

Es ist sehr angenehm, nun in der "Welt", voll natürlicher Schwere, keinen Widerstand mehr zu fühlen, sondern eine Ebene geistiger Heimat, ein Land in dem es auch Boden gibt.

Sonntag, 14. Juni 2009

Prekapitulationen - Manuelle Therapie der HWS


Anatomische Vergegenwärtigungen

Die Halswirbelsäule (HWS) ist der beweglichste Wirbelsäulenanteil überhaupt. Die Seitenansicht (Sagittalebene) zeigt gewöhnlich eine Einwärtsschwingung (Lordose).

Die Gelenkflächen der Facettengelenke (Zygapophysialgelenke) stehen in der Sagittalebene 45° zur Horizontalen geneigt, hier gleiten die beiden oberen Gelenkflächen des unteren Wirbels und die beiden unteren Gelenkflächen des oberen Wirbels aufeinander bzw. gegeneinander. Die einzelnen Halswirbel (Cervikalwirbel, C1 bis C7) zeigen zum Teil unterschiedliche Beweglichkeit, gerade die oberen beiden, C1 (Atlas) und C2 (Axis), müssen für sich betrachtet werden. Die Bezeichnung C0 (lies: "C null") bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Gelenkkondylen des Schädels am Hinterhaupt (Okziput), der auf dem Atlas ruht. Die Vorstellung, daß Atlas das Himmelsgewölbe tragen muß, hat etwas von Demut, wenn zugleich auch etwas Anmaßendes. Aber ich finde, daß uns dies auch den Respekt zeigt, den wir vor der Halswirbelsäule als Behandler haben müssen.

Die erste Bandscheibe befindet sich im Segment C2 (also zwischen den Wirbeln C2 und C3). Die Segmente C0 und C1 haben keine Bandscheiben.
Wir können einteilen in eine obere, mittlere und untere Halswirbelsäule. Maitland gibt den einzelnen Bereichen einprägsame Regionsbezeichnungen:
  • C0(C1) bis (C2)C3 - obere HWS ("Kopf auf Nacken")
  • (C2) C3 bis C5 - mittlere HWS ("Nacken auf Nacken")
  • C5 bis C7 - untere HWS ("Nacken auf Rumpf")
Er trifft hier eine weitere begriffliche Unterscheidung zwischen der oberen HWS (C0-C3) und der hochzervikalen HWS, wobei er letztere so nennt, wenn er nur die Segmente C0-C2 meint.

Funktionelle Bewegungen?
Gekoppelte und Nichtgekoppelte Bewegungen helfen uns, die Halswirbelsäule besser (passiv bzw. segmental) zu bewegen. Die Bewegungen Rotation, Lateralflexion und entweder Beugung oder Streckung sind dabei auf bestimmte Weise miteinander gekoppelt. Ändert man eine Komponente der auf diese Weise physiologisch miteinander zusammenhängenden Bewegungen (üblicherweise die Richtung der Rotationskomponente), erhält man eine Nichtgekoppelte Bewegung (frühere Bezeichung: "Kombinierte Bewegung"). Eingehend beschäftigt sich mit diesen Zusammenhängen die Biomechanik, speziell die Arthrokinematik. Die Bewegungen die unseren natürlichen Bewegungen im Alltag ähnlicher sind, sind die gekoppelten Bewegungen, sie zeigen ein weiches und flüssiges Bewegungsende. Gekoppelte Bewegungen eignen sich zur Gelenkverriegelung, zur therapeutischen Fixation von einer oder mehreren Bewegungskomponenten und haben ein härteres Endgefühl. Lovett und v.a. Fryette sind die Gentlemen, die den Begriff der Bewegungskopplung der Wirbelsäule geprägt haben; die von ihnen beschriebenen Bewegungen gelten aber als teilweise widerlegt bzw. nur eingeschränkt anwendbar. In den MET-Techniken der Osteopathie spielen sie aber doch eine große Rolle.

Gekoppelte und Nichtgekoppelte Bewegungen der HWS

Im Unterschied zur BWS und LWS gilt das (gekoppelte/nichtgekoppelte) Bewegungsverhalten der HWS als unabhängig von Flexion und Extension.
  • Rotation und Lateralflexion in die gleiche Richtung sind gekoppelt
  • Rotation und Lateralflexion in die Gegenrichtung sind nichtgekoppelt

Typische Symptomatiken der HWS
  • Übertragungsschmerz in den Kopfbereich - ausgelöst in der oberen HWS (aber auch durch TrP's in den Mm. trapezius, semispinalis capitis, splenius cervicis, sternocleidomastoideus etc.)
  • Facettensyndrom - vor allem typisch für die mittlere HWS
  • Durch die Bandscheibe ausgelöste Beschwerden - eher typisch in der unteren HWS, bedingt durch die Änderung der Beweglichkeit im CTÜ (cervico-thorakaler Übergang)
Sicherheitsteste der HWS
  • Vaskulärer Test (A. vertebralis)
  • Stabilitätstests
  • Neurologische Tests
Quellen / siehe auch:
Maitland 2005
Kaltenborn 2004
Travell 1999
Liem 2000

In Erinnerung an den Tagesspiegel vom 13.Juni 2009

http://www.tagesspiegel.de/medien/fotostrecken/cme16391,187488.html?SORT=PRIO

Freitag, 12. Juni 2009

Kinderfrage

"Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird."
Definition der “International Association of the Study of Pain (IASP)” von Merksey und Bogduk 1994 (1996)

Pain is an unpleasant sensory and emotional experience associated with actual or potential tissue damage, or described in terms of such damage.
Was sagen uns die beiden Deutschen Wissenschaftler Georg-Peter Ostermeyer und Frank Schiefer dazu noch Spannendes, in ihrem Paper "On Pain Detection in Multibody Systems"?
As a short remark about this fact: In this definition pain is not only defined as a pure sensory perception but rather as an experience.


Biologie-Online.eu über den Charakter von Schmerzen.

Gibt es eigentlich sowas ähnliches wie "Seelengewebe"?
Soul tissue...

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