Montag, 27. April 2009

Mitsoura - Lei Toi


Sound:



Pictures:

Sonntag, 26. April 2009

Richtige Beziehungen in Kurzform

Maja Storch. Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann.

"Sie muß sich nicht mehr in einsame, streunende Wölfe verlieben. Sie wird sich auf einmal für andere Männer interessieren können. Für Männer zum Beispiel, die Wert auf Nähe und Beziehung legen."

Seite 137 ff. Muß ich unbedingt nochmal lesen.

_

"Die Entscheidung für eine Beziehung mit vorprogrammierter Distanz bringt [deshalb] auf die Dauer fast immer Probleme."

Nah und doch so fern, Carter, Sokol. 193 ff.

Bücher!

Die Achse der Fairness

Ein altes Thema. Nach einem produktiven Streit um (positive) islamisch-arabische Gedankeneinflüsse in unser "westlichen" Welt (ich selbst betrachte mich als Weltmenschen, nicht als westlichen Menschen; ich denke, daß ein 'adequat gebildeter' Muslim im Grunde ähnlich flexibel zu denken gelernt hat, wenngleich es ihm weniger erlaubt scheinen wird, sich so auszudrücken) - habe ich das Bedürfnis gehabt, mich näher mit dieser Welt zu beschäftigen, die mir ohne ebendieses Bedürfnis doch noch immer unvertrauter scheinen würde.

Ein kleiner Gedanke, für mich zur Anregung:
http://science.orf.at/science/news/153699

Der zahme Fuchs

Und wen ich nicht zähmte
den lasse ich frei

Und Deine Gesichter
sie stehen mir bei

Sie kommen sich näher
sie werden mein Bild

Und ich stehe vor Dir
und teile, was Du willst

Ich setze mich in Dich
Gehöre ganz Dir

Nur diese rote Flamme
die dies will für Dich
laß mir.

Ich gebe auch sie Dir
Ich gebe mich selbst

Doch will ich etwas haben
Dir zu geben,
meine Welt, -

Du, meine Welt.

Dein Blick geht in die Ferne
Dein Erinnern ist hier

Dein Wille geschehe,
so komm auch zu mir.

Reif, Unbeschönigt



So zwing mich
werte Reife
noch ein wenig
zu Dir fort

Und ich bete
daß ich heimlich
auch Dir bin
ein Ort

-

Ein Reigen
unsre Landschaft
Horizont und
Kontur

Nur die Liebe
mich entwickelt
lieblich zwingt
sie mich nur.

Im Zaume, frei lassen

Im Zaume
der Wert
und der Blick
auf mein ich

Der wie Sammet
Vater Wind
ruhig
über's Haar mir strich

Und ich laß ihn
laß ihn gehn
laß ihn gehn und
laß ihn ein

Wird das Heil'ge
wird das Wahre
wird das Kümmern
so mein.

Zwei Hände

Keine Hand anzulegen
Mein Metier
Zu schau'n
nicht zu machen

Nun, Opfer zu sein
des bleibenden
ohne Struktur
des sich Reibenden

Keine Hand anzulegen
sei sanft zu mir
Deine Hand
ein liebes Tier

Mich umschmeichelnd
Geist streichelnd
zu tun
zu tun

Um des Bleibenden
Willen
nie mehr
Auszuruhn

Mikrotonal-Emotionaler Ansatz

Gibt es etwas wirklich Neues?

Ja und nein. Bevor wir hier allzu philosophisch werden, sei aber etwas Philosophie erlaubt: Wo finden wir "wirklich Neues"? Wir unterscheiden zwischen
  • Bekanntem und uns nicht Bekanntem
  • Existentem und "Unmöglichem"
Es gibt immer Verbindungen, Querverbindungen oder Identitätsinseln, zwischen einzelnen Ästen eines Wissens- oder Schaffensgebietes. Biologie und Physik können biophysikalische Zweige begründen. Biochemie ist ein weiteres Beispiel, und um den kreativen Ansatz mit dem wissenschaftlichen etwa in der Musik zu verbinden, kann dieser wiederum in einzelnen Teilen nur ansatzweise bereits beleuchtet oder dem Künstler in sich vertraut sein. Mal ehrlich: Geht es uns nicht meistens so? Wir sind doch sehr klein, in den Dingen, in denen wir wirklich über eine ausgereiftere Erfahrung verfügen ...

Philosophie zuende. Der Mikrotonal-emotionale Ansatz verbindet die Fähigkeit, eigene Rührung auszudrücken mit der Verwendung von Stimmungen und Tonintervallen jenseits des meist Gewohnten. Zumindest ist es eine abwesende Erfahrung dieses Gebietes, die ich mir als kommend anwesende näher zu erschließen wünsche.

Dies als kleine Vorrede. Die technischen (mathematisch-physikalischen und die informatischen) Gegebenheiten sind weitgehend beleuchtet. Die Instrumentenwelt ist leidlich, aber ausreichend darauf eingestellt, um alle wesentlichen Experimente oder musikalisch-seelischen Inhalte zu ermöglichen. Die Reife der Seele des wahrhaft tief verinnerlichten Künstlers ist in Ansätzen in uns wirksam geworden, wir empfinden Dankbarkeit für wirkliche Rührung, die uns Kraft für Leben und Transformation für seine Gestaltung gibt.

Auf geht's!

Sicherheit oder Freiheit

Mich Dir zuwenden
doppelgebunden
Mich vergessen
dir hörig sein

Mich mir zuwenden
doppelgebunden
Dir ferne sein
mich nun entfalten

Mir zugewandt
Dich nicht vergessen
uns entfalten

Alle, miteinander

Micro-Tunes

Die Mikrotonale Musik mit-in allen ihren Spielarten ist auf vielfältige Weise zu realisieren. Zunächst in zwei Arten: der "analogen", zum Beispiel im Spiel auf mit Wasser gestimmten Weingläsern, und der digitalen, Beispielsweise in einer Midi-Datei mit mikrotonalen Pitchbends. Streng genommen wäre eine solche Musik mikrotonal immer erst dann, wenn Sie mit der Menge des Wassers bzw. dem Ausmaß des Pitchbends (oder anderer Methoden, wie Stimmtabellen in dafür konzipierten Synthesizern) andere als unsere traditionelle westliche Stimmung verwendet.

Es bürgert sich ein, das Mikrotonale im Vergleich mit dieser traditionellen Stimmung zu erklären und zu beleuchten. Diese traditionelle Stimmung hat mehrere typische Bezeichnungen:
  • gleichschwebende Stimmung
  • gleichstufige Stimmung
  • gleichtemperierte Stimmung
Ihr typisches Charakteristikum ist der für das Ohr gleiche Abstand zwischen den einzelnen Tönen und Halbtönen einer Tonleiter - ganz egal, mit welchem Ton man eine Tonleiter beginnt oder in welcher "Tonart" man sich befindet.

Um zu den Möglichkeiten der mikrotonalen Musik überzuleiten müßte man sagen: "Allerdings sind auch die Anzahl der halben und ganzen Töne bis zum Erreichen der Oktave immer gleich, und im Grundsatz von gleichem Habitus". Nun kann man, auf den ersten Blick, die "mikrotonale Musik" nicht als eine "klassische Musik" in alten Stimmungen definieren: Ihr deutlicherer Begriff wird in wilden Experimenten mit durchschnittlich gesehen mathematischerer Natur deutlich, wo Oktaven
  • mit beliebiger Anzahl von Tönen (also auch Tonschritten) innerhalb einer Tonleiter bis zur Oktave
  • und möglicher oder ausgeschlossener Änderung der Intervallgröße (Tonabstände voneinander bezeichnet man als Intervalle)
folglich von ganz verschiedener Natur sein können. Wenn man sich das einmal mit Ruhe beleuchtet, scheinen die Möglichkeiten zur Bildung von Tonleitern und Skalen wie von "Tonarten" mit Einbettung in ein zu gestaltendes Harmoniesystem schier unbegrenzt. Was heißt, sie scheinen es, sie sind es!

Ein Einschub hier: Das Ohr liebt die reinen Intervalle, die man in Respekt zur gleichstufigen Stimmung noch abgrenzen muß zu deren harmonischstem Vorbild. Sicherlich und physikalisch-emotional am Wahrscheinlichsten, werden sich alle Stimmungen und Harmoniesysteme auf diese wohl am meisten und offen-endig beziehen - wer kann sich schon einem reinen Durdreiklang in sakraler analoger Volltönigkeit (mit geschlossenen Augen in einer Kirche mit wohlgestimmter Orgel) verschließen?

Nun, aber die wenig populäre Präsenz einer "Mikrotonalen Musik" muß ebenso betrachtet werden, und da gelangt man vielleicht auch an eine Seufzgrenze:
  • Entweder, die Möglichkeiten dieser Musik sind durch ihre mögliche (nicht notwendige) Ferne von solchen reinen Intervallen zu begrenzt, oder
  • das Ausmaß der Möglichkeiten wurde etwa nicht ausreichend oder beispielsweise mit zu technisch geprägtem Hintergrunde nur genutzt,
um dem Hörer befriedigend und seelenerquickend erscheinen zu können.

Welche dieser beiden Möglichkeiten ist nun die wahrscheinlichere?

Vater sein

Wie schwer, wie leicht -

Das erste Atmen einem selbst,
das zweite gleich dem Andern
das dritte nun, dem Band (Vertrauen, Tiefe, Austausch)
das sogleich sich zwischen ihnen fand

Ein Atmen in allen ihnen,
wie in uns,
dem Vater,

der atmet in uns,
für jeden einzeln denkt
wie für uns alle

wir in ihm steigen nun hinan
es ganz zu tun wie Er.

Wie schwer, wie leicht,

Deinem Kinde ein Freund zu sein,
Zuhörer und Einfühler, Mitspieler und Kamerad,
nicht für Dich, nein, für ein Wesen, ja, Dein Kind.

Dir nicht weniger zu sein, und vielleicht mehr, an manchem Tage.

Wie schwer ist es, wie leicht,

Vater zu sein.

Ein Gedicht

Die unangreifbarste Variante
Dich zu befreien
ist ein Gedicht

'Drum stör mich nicht'
Es ist mein Mund der spricht
papiernes Spiegelbild
ist mein Gesicht

Der Sprache Form ist eine seidne Klinge
die ihre Schärfe zart durch meine Seele schwinge

Und unangreifbar mich entwaffnet
hier, vor Dir.

Samstag, 25. April 2009

Brauchen

Dann suche ich eine Hand
und habe Angst, keine zu finden

Also brauche ich nicht
und blicke fest entschlossen
Und Du glaubst es

Diving for music

A material like water, but not water.

Wo der Blick - das sanfte, nein, das seichte Konzentrationsgebiet einer seelisch-wahrnehmerischen Aufmerksamkeit auf die Oberfläche unseres Wesens trifft. Die Ruhe des Bleibenden unter den Hüllen der überzogenen Filter unserer Alltagshärten. Einhunderte Frequenzen und Lautstärken, die sich zurückziehen und gegenseitig ausgleichen lassen, Vorstellungen in einzelnen Welten, die sich füreinander wandelnde - ja, gegenseitige - gleiche Nenner haben.

Hier tauche ich einmal in mich ein.

Wo ist Härte nicht erlaubt, nicht erwünscht? Wem gegenüber verkörpere ich sie noch? Mit welchem Zweck? Wo zeige ich - und, - wo habe ich Gesichter?

In eine Höhle sich zurückziehen, unter einem Baum sitzen, die Luft einsaugen, und sich allem stellen, auch eben dem, was vom Bild der Liebe noch bleibt, als ihr Wahres - das tue ich heute, wo Eremiten und Heilige die Menschen der Stadt sind, die Menschen der Vorstadt, und die Menschen hinter den Städten.

Eremiten und Heilige auf Urlaub, auf Dauerurlaub, auf Urlaub in Lebensnöten, oder, auf Arbeitsurlaub.

Wenn ich in meiner Parterin, die ich sehr lieben möchte, noch die Phase sehe, nicht abtauchen zu wollen, wohin mit meiner Liebe?

Oh Klagelied, die Erfüllung ist Dir nahe, flexibel die Vernunft.

Tauchen.

Tauchen, in mich.

Weg, von der Verstehbarkeit, hin, zu innigem Verstehen, zu Verstandenem.
Still - es bleibt



Ich tauche weiter.

Sie liebe ich, sie alle, Sie.

Nicht zu sehr denken - nicht zu sehr Anderes denken? Anderes ist, was Andere sind. Was der Eine von innen beschreibt, muß der Andere sich durch Gedanken erst verinnerlichen. Wer empfindet dann das Denken als "zuviel"? Anders und weiter: Als was zeigt sich das Absolute Innere im Gedanken - als ebendieses?

Nein, die Innerlichkeit, in schnellem Tempo ausgedrückt, wird oberflächlich, wird Gedanke. Es ist, als ob der Gedanke die Bewegung des Wassers ist, und das Wasser selbst das Gefühl in ihm. Dynamik...!

Leichtes Wogen.

Wer aber in Achsen um sich selbst taucht zum Spiel, und Luft mit Kiemen atmet, der kann denken und fühlen. Ein Miteinander, ein unglaubliches. Ich wiederhole es, ein Unglaubliches.

Oh, Ihr Ungläubigen.

Zieht Euch aus.

Taucht ein.

Ich will Euch sehen, in der Tiefe.

Wie schnell sie unsicher werden, wenn man ihnen die Tiefe der Seele zeigt. Die Gesundheit des Abgrundes, die Dunkelheit der Tiefsee, die Gespenster des einzigen Meeresgrundes.

Wie wunderschön es hier ist, wo kein einziger einen Urlaub ohne Seele macht, und Arbeit der Urlaub ist.

Ich spreche, und sie stürzen, atmen Luft mit Kiemen, sterben. Was habe ich angerichtet!

Steckt mich in die Gefängnisse Eurer Assoziationen, ich bin bereits ausgebrochen. Seht mir in die Augen, ich will mich darin freischwimmen, und Euch solange mit Sicherheit begegnen, die falsch ist - ist sie es?- bis Ihr Euch unsicher genug fühlt, das Wahre zuzulassen, die Flucht in den Last Minute Trip einer Zugänglichkeit, um die ich kämpfe, soll ich um sie kämpfen?

Oh, Gleichsam Gleiche, die ihr mit mir gedeiht, zeigt mir Eure Federn, Euer Schriftzug sei gesegnet, meine Liebe war Euch sicher allezeiten...! Und nun, begegnet mir in Sanftheit, auf daß ich lernen mag, was Zeit braucht, und ihren Ur-Zeit-Takt.

Taucht auf, mit mir, Normal Null, Höhe Stadt, und Vorstadt, Land und Tiefsee, Horizont.

Kraft, Intensität und Richtung

Verwirklichende Philosophie

Meine Orientierung, die den Anderen braucht, um ihre Stärke zu entfalten, ist arm, liebenswert und wie ein Kind, das Aufmerksamkeit braucht. So suche ich nach dieser Aufmerksamkeit vom Anderen und bin zu faul, zu egoistisch, dem Anderen ebensolche Aufmerksamkeit zu widmen. In welcher Weise darf ich mir selbst sie geben?

Aufstörerisch wirkt in mir die Kraft, die mir sagt: aber wo Du Dich (einzelnen) anderen widmetest, konnten sie Dir denn gleiche Tiefe reichen? Bekomme ich vom Einen zurück, was ich einem Anderen gebe?

Wo wollte ich hin, damit? Dorthin, wo auf Augenhöhe man diskutiert; im Anerkennen meines Gegenübers: Ich habe, viel mehr als Andere, diese Augenhöhe vorenthalten. Ich habe Potentiale im Anderen nicht als realisierbar, sondern als schlafenbleibenwerdend behandelt. Ich habe sie nicht liebkost, gekitzelt, gefördert, umtanzt, umspielt, umarmt und mit Kommunikation versorgt, ich habe sie mir angeschaut, und ein Urteil getroffen, das meiner eigenen kleinfertigen "Kunst" gerecht wurde. Nun, ein Urteil über mich zu treffen - welchen Schluß ziehe ich aus diesen Beobachtungen?

Genauer: Wie möchte ich, in diesen Beobachtungen, mit jenen und diesen Menschen umgehen?

Ich bin nur einen kleinen Schritt weiter; Ich habe mir eine Frage gestellt.

Wie kann man komplexere philosophisch-persönlichkeitliche Zusammenhänge valide und bodenhaftig in das praktische - arbeitende, austauschende - Leben einbringen?

Müßte die Frage heißen, wie kann dieses Leben sich in solchen Zusammenhängen ausdrücken, ohne seine Reife zu vernachlässigen?

Vielleicht... ;-)

Alles müßte so aufgefaßt sein, daß es dialogbereit wäre, und doch seine Ehrlichkeit bewahrte. Gestalterische Kraft à la self-distributive. Hm.

Aus dem Vorwort des Urantia-Buchs:

Deity functions on personal, prepersonal, and superpersonal
levels. Total Deity is functional on the following seven levels:

1. Static - self-contained and self-existent Deity.

2. Potential - self-willed and self-purposive Deity.

3. Associative - self-personalized and divinely fraternal Deity.

4. Creative - self-distributive and divinely revealed Deity.

5. Evolutional - self-expansive and creature-identified Deity.


Was hiervon würde mir fehlen, um meine Kräfte ... befriedigend - zu entfalten?

Dienstag, 21. April 2009

C.K. - être envahi par une grande dame

Meine sehr nahen Freunde wissen mit Bestimmtheit, daß ich hier nicht etwa einschlägige Herrenwäsche, Parfum oder Pseudokultstatus referenziere, nein, - was aber die bezeichnenden Initialen stattdessen bedeuten, das wissen sie auch nicht.

Eine Dame, die ein Heer von Menschen mit Worten lenkt - der einzelne mag sich gelegentlich zu der Bezeichnung "überrollt" hinreißen lassen - nun, diese Dame verkaufte und beriet um das interessante Thema der Nahrungsergänzungsmittel, und plötzlich stelle ich fest, daß sie auch Seminare um die Rhetorik gibt und hält. Eine Webseite hat den unglaublichen Vorteil, das ganze Spektrum einer Persönlichkeit auszudrücken.

Wer von uns sich einmal von einer schwachen Seite zeigt, weiß, wie sehr das ausgenutzt oder als Verletzbarkeit gedeutet werden kann. Wir sind ja oft auch tatsächlich schwach. Und ehrlich gesagt, gerade hier geliebt zu werden, gehört zu jenen spät erwachenden Tugenden in der Evolution sittlich-menschlicher Qualitäten.

Ich spiele mit dem Gedanken, meine verschieden-multiplen Persönlichkeiten in Form eines mir selbst verliebt-nahen Overruns gleichfalls zu "netzen", ... um eine Art positive Ironie ... eine Art Sympathironie zu zeigen, in der wir - alle, liebe Freunde - gegenseitig über uns lachen können.

Und mal ehrlich - endlich Feedback darüber zu bekommen, wo immer alle rumdrucksen - wie andere uns wirklich sehen.

Nur mit den Nahrungsergänzungsmitteln werde ich nicht richtig warm.. die sind doch viel zu teuer, um so gut beworben zu werden...

Sonntag, 19. April 2009

Du willst

Ich will

... daß Du mich liebst, nachdem ich Dich in mich verliebt machen wollte, wie ich viele, ohne es zu ahnen, oder auch, während ich es weiß, in mich verliebt machen will ...

... daß Du wissen willst, wie ich denke, bis zum tiefsten Kern meines Wesens, und darüber hinaus, niemals endend, denn wir sind unsterblich ...

... daß ich Dich liebe, nachdem ich Dich benutzt, verunglimpft, verbittert und enttäuscht, alleingelassen habe, und Dir sage: Ich weiß, was ich getan habe, und ich mußte es tun, um es nun bereuen und Dir ins Auge sehen zu können ...

... mich enttäuschen, alleinlassen dürfen, verbittert sein dürfen, alles dürfen, um am Ende ein Wir zu kennen ...

Wir wollen ... uns in die Augen sehen
Darin verweilen

Und ruhen.

The News

Es könnte keinen unpassenderen Titel geben, als diesen, weil er die Vergänglichkeit gleichermaßen ausdrückt, wie die Aktualität des Eigentlichen, einen Wendepunkt quasi als Scheitelpunkt einer Kurve ausdrückt und nicht die Gravitation und Trägheit bewußter Entscheidung im Hinblick auf gewollten oder bekannten Verlauf.

Das Internet - hier wieder reflektiert als Ersatz für ein Tagebuch, in strahlender Sprache, unter der Kraft der Wahrheit - kein Tagebuch hat die Geschwindkeit der Tasten unter den Fingern, in voller Ruhe schöpferischer Kraft - wohne Du in mir, Vater.

Was gibt mir Ruhe?

Der Gedanke, mein Wesen im Wesen anderer zu teilen und mitzuteilen, das Schwesterliche und Brüderliche aus abgeschiedenem Geiste in die Gegenwart der Schwestern und Brüder hineinzusehen, sie einzuladen auf solche Art, daß meine Abgeschiedenheit endlich ihre vermeintliche Würde verlieren darf. Die Feigheit sei nicht länger statisch, wenngleich zu viel noch in ihr ruht. Vergeben sei ihr, schon von hier aus, bevor derlei Dinge flugs praktischer werden sollen.

Ich beschließe kurzerhand, mir diverse Formen der Kommunikation und andere schöpferische Tätigkeiten zu Nutze zu machen, um meinen definitiven Mangel an Ausgetauschem, an schöpferischem Ausdruck und gegenseitig-bewußter Gegenwart nicht nur zu kompensieren, sondern - gemäßg einer irgendwie doch alten Tradition - zu heilen.

Was bilde ich mir eigentlich ein, diese Würde am Leben zu erhalten, die mir gar nicht zusteht? Welche Change, Respekt und Gegenseitigkeit in einer Welt ohne offizielle innere Bildung zu lernen, unter dem Ungehobelten der geistigen Restlandschaften einer für Höheres bestimmten Welt?

Oh, Ihr macht mir keine Furcht mehr!

Ihr armen Hartgesottenen, wir teilen eine Zukunft. Und Ihr Gebildeten, wir teilen den Wunsch des belohnten Wissens, und haben ihn nun überwunden.

Fortsetzung folgt ;-)*

Freitag, 27. Februar 2009

selten erlaubte, dir, überheblichkeit


wer seid ihr da draußen, und was machen wir nur

mit der liebe zwischen uns?




nein, ich weiß.

ich hänge noch

frei zwischen jenem ort

und dem du nicht

hier jedenfalls




hier wollte ich

nicht mehr alleine sein

nur weil ich frei




freitag. stotter ich.




ach, robinson.




ich lerne langsam, aber doch.

und lernte grad, nicht den wert abzuziehen.

von meinem sinn.




als perle unter säuen.

perlmuttern licht

komm spielen wir

du siehst mich nicht

und sieh mich doch.

Dienstag, 20. Januar 2009

Mercy and the special instant

In the palette of combineable qualities or settings, already with only two factors, our possible deepening is unbelievable or hard to imagine.

Mercy: In that we have nothing but understanding for whatever action of the other, even if it may come from the total lack of understanding of him. This may even lead to the more seldom levels of uninterpretable or ill action. Our understanding is just a phase of mercy itself, within that we have full excuse for errors or self-misguidance of the individual, as a form of love's activity. Mercy as a feeling can act as the resoluting counterpart of the non-understandable; it is the movement towards love.

Approach a problem with the feeling of mercy, to feel its potentialities.

In the special instance, a moment, a wonderful, hesitating "jiffy" - I have felt a future in the "now". I feel how far my inner sensory mechanisms help me to instantly translate the outer moment into conceivability: highly selective content, broadly displayed as its original quality. It feels like knowing something, before to think of it. Knowing something... directly.

What does now happen, (or, in the suggestion of a typo: what does not happen) when I watch my love, my darling, with these two special qualities, happenings, settings... on the stage of mind, with no viewers or actors but the two of us?

Do I feel that she suggests her content (topics, moods and substances of communicative exchange) - but does not easily wish for mine? What, if I agreed to her content - but swallowed mine for "some other" communication? How would she then react, when I tried to communicate mine - and if she reacted towards it (what i cannot believe) - why do I still feel alone?

In these surroundings, this time, even in Mercy and in the merciful allowance of Intuition as a Master Spirit, I have to say, and I can say: She did not see my inside; she maybe... fell in love.

What a hard kind of insight. How alone do I feel now? Mercy is here... how could she have known, have acted better. If she just could do it, knew how to value a soul space that still must be hidden to her (otherwise she would enjoy communication with me here), - she would be by my side...

After forgiving her - one of the qualitatively related actions of Mercy - should I try to manipulate my "content" about her? No. Should I try to suggest a different way to her? Not more than once. So, no more. Should I try to make an early start into communicative fulfillment?

As long as I can imagine its existence, it must be "out there / in here". Her response to my movements here may be noticeable; but what she cannot talk to, this she cannot guide: It seems to be situated in the Unqualified Absolute. So where do I search, staying-being clearly eye-to-eye with her, without that I let myself be misguided by my thought (and "content") of her simple presence? Where else am I?

Love cannot lie togetherness; it cannot lie. But it will show up every time we look for it; it cannot be absent. We may think to see absence, if we want to shape it; but what is absent is not Love.

Should I now try to make an early start into communicative fulfillment?

Here it is.

Together, maybe.

Balzac and the little chinese seamstress. A couple... maybe?

The supreme being. What a titling for a process that is so much - consciously - developmental, ready for action, reaction and learning, for constructive dealing with intercommunication, rather than interference.

Love and love. Two words, not meaning the same?

When we were kind to each other, to understand, as much as we could, the other. To understand him so far, at least so far, that we would not have to give up - what? And what, if we gave it up? And what, if we gave it up?

Now, that our souls got used to each other .. (here is, what is really deep) .. we see that a togetherness does mean change. How much would an intimacy in (whatsoever form of) communication change the standards that we more or less consciously/carefully developed as single beings?

Could it mean love, not to know, what we do, when we give in to the other? Or is this just the loss - for both, or one of us - to give in, in the loss of a freedom, a highly educated standard of personal importances.

If I suppose that there is something mutual - in spite of warm energies we both carry, for each other, and ourselves within the "us" - the doubt of maybe being able to "come over" this strange feeling of a potential, rather than a real togetherness seems to want to be touched. What can touch him? In the dreams and fantasies of the upper levels of existence, such mind pictures are moving and stepping soft steps as tender minding within the pure agreement. Agreement with the key thoughts and feelings of such a being that seems to be not understood. So, to expand agreement, we might have to search for a point from that we agree, to expand the feeling of agreement. How far can we reach out together? Can we finally reach each other, and in the new time reach out in togetherness?

The doubt is in the room, not as a doubt, but as an intense wish to develop. To educate, to self-educate in subjects such as "the released relationship", "sharing truth with your partner" and "being ready to give up the secret burdens". What a kind of school is this?

Oh, all that we know, how important is it, if we do not recognize it healingly in those spaces where our worries show ... (maybe even creatively ;-) ...) ?

Thoughts are having a certain gravity. And if not gravity, they at least show a certain liking to attach to specific others of their kind. To express them brings something new. Not to express them - brings what?

In our relationship, what has not been expressed? What has not been expressed in that form that it could be named communication? And finally, if it could be communication, hopefully, the essence was not lost?

Without that the essence gets lost, communication must be there. We should have the feeling to love the other, not our picture of him, or the picture that we get through mistakeful approach and communication.

When we don't understand each other, what do we do? We easily draw back to our positions and compare the others behavior with what we would like to happen from there.. are these not our standards? If both are ready to search for the other, cannot both most easily find each other "in the middle"?

How would it feel like, this "middle", for you, ... for me?
For us?

In what nature does relationship appear for you, and can it be close to my nature? In what nature does relationship appear for me, and can it be close to your nature? Let's say, nature is the skin we will never get out of, and flexibility the resources we have to still find together, are we flexible enough to bridge our natural differences to reach ... some truth, beauty and goodness? Some more than some, maybe?

Ministering the creative

In an overview to fly over the incredible capacities of a creative mind: these to be dwelling in a surrounding of - so seeming - limiting forces of more or less independent interference factors - is certainly not too easily done.

Traditionally, we would begin with what is closest to us, in form of adjectives, rather than nouns: being creative. Being open, flexible, curious, testing, playful, being wide in horizon, being playful with our change of position, with creating shapes and ways of reaction and interaction, with creating. Oh, horizon, oh range: oh tiniest field of applying!

Then, on the other hand, we would make a resolution of the "other side", so that both hands go for the task.

What is organization but ministry? What is organizing but ministering? Now, the daily tasks - the multitude and overlapping of duties and life necessities, social, personal or otherwise - are not to be done by themselves. What is our general approach to "the ministered" when we now try to coordinate it with being creative?

In which way is creativity searching for another river bed? And where can we use it for - ministry?

So, here we see, how much "both hands" serve the task, as well as a Deity Absolute might encounter the Unqualified Absolute, while the Universal Absolute answers the question for how to face a - former? - tension.



A next step (after having carefully approached the basic choices of independence in both our hands) would be so search for the key areas of testing application. How conscious are we of our possibility to influence their key factors?

Spontaneously I would like to suggest two areas of difficulty, one in minor and one in major creativity fields. Here we see how much life is not a task, but a field of exploring, to the evolving god, while exploration may become and absolute task to the individual, it may also be a challenging, or painful, or rather creative - co-creational - cocreational in very personal colours - experience for another individual.

The imagination of "what else" could I form the shape of this situation is often the answer on: I cannot compare my flexibility to my own static view onto non-static "things".

Even the words of this writer could be static to himself; but he explores, now, without losing the texture of an internet narrative, that language - spirit stream - knows different coordination potentialities with an interferent - communicating - being.

To say it differently: How have you solved problems, that I try to deal with in a better way? How much is your answer valueing my being in its specific needs - am I ready for a dialogue with you?

So, the same space where we encounter the very individual way of sight and experience of the material and supermaterial levels of reality brings us to a way deeper ability of reaction towards "the obstacle", the "minor time factor", the "commitment to duty". It is dangerous to say that we should develop besides this two-handed approach, because we could easily be limited in developing "split brains". We smile, when we leave work, we press the lips together, when we begin? The flow of creativity - while continuously exploring changing (- expanding -) riverbeds - is not to be suppressed by such a surrounding. A man can write symphonies in his mind, while his hands do sort different types of screws under a neon lamp. As well as a screw can be a symphony for appropriate cocreators. Maybe I should imagine that I need people (beings) whom are creative on a very different level than my personal one.

This leads me to an amazing viewpoint. If I am not counting screws today: where is my actual, where is my potential river bed?
Is it different from where I see it?
Is there communication between where I see it and where it may be?

Should it have needed all these introductory textual movements, to ask these questions?

Answers cannot be generalizing. But they can be expanded in time, as creativity can expand time - within time-space-realities - to some sort of content or into more realized potentials. How individual such an attempt must be! What way does it see, in you? And what way do you see in it? And is there a bridge, for communication?

The persons I was able to watch in my life whom I associated a certain "freeflow" of activated spirit potentials and operating creativity activity where professors in their subjects, even if not titled as such. A natural interest has helped them to shape the river beds without the force and duty of high payment and respectable standing in society: They could concetrate on their form of real content, hereby developing an unreflected, open and direct response to a meanwhile differently confronted society. Their relationships where so free as their scientific or personal interest (subject) allowed them to be in this directness. Freeflow is established as a quality in - during life phases or lifetimes - not having to roll against non-qualities of others (or, far-fetched, the Unqualified Absolute), but simply be adequately qualitative in interaction. The real interaction, thereby, may have happened with their subject.

Party. People. Something like the feeling, maybe, cited from Max Frisch (1969): "Einige waren sehr nett, fand ich, sehr anregend..."

So, what is your subject? Is it responsive to you? What are those liquid shapes in your inner mind picture screen saying, when you are trying to align - what, when you're listening?

The adjectives are not far away; I have mused about this sentence: "Doing by learning". The wrong one?

Sonntag, 11. Januar 2009

More than a diary

There are phases and modus, moods and organizing temperaments within an evolving mind-spirit-complex that are altogether difficult to symbolize. Where does my focus have its rest, when I speak so?

The quietness and undisturbedness of an old hayfilled barn, sleeping in warmth, looking at the stars, offering ones scars, only subconsciously, to nature, while the conscious is in its business of enjoying: quietness, undisturbedness.

The diary, it seems to come from the word day, and yes: dies- the day; diarius - daily. Without such an introduction, could I have thought that a diary is more than writing occasionally?

From another perspective, the diary offers and opens up manifold possibilities to communicate and be coordinated "with the one that lives within". Not only the perspectives of the inner child, the Son of God, the self in progess ... are put into potentialities here - positionings and perspectives, even more instantly than in a novel or sometimes a short story, can be sketched to feel them on life's paper, as if they would not already move out loud. In my need to express it with one further approach, let me say "The diary can make true, what otherwise would only beginningly be sensed in the writers perception", and more precise: "Who develops alone - among others - may need the guidement of his inner voice, as of prayer -lived out actively in diary-resembling ways of expression."

Since us humans, we may all be busy in more or less trying to find equal approaches to a calm, fulfilled moments, we can be in such a rush that we hardly share moments of equivalent contents. With whom to share, if not with those that are closest to us? How realistic is the wish for those that may understand us from far away? A perfect divinity tension: on the one side our family with its own dynamics; on the other side the equivalent of the Epilogue of the Workbook for Students from the Course in Miracles:

"You do not walk alone. God's angels hover near and all about. His Love surrounds you, and of this be sure; that I will never leave you comfortless."

With the Angels, at least, we can potentially or more or less experientially share such understanding, as I may learn in gratefulness. Such a hard projection of expecting is there, in the attempt to be coordinated with our fellow humans! Another perfect divinity tension?

So, "listening to the inner voice", holding dialog with oneself, allowing the "conjoint actor", as far as i can understand it, to bridge the information flow between Father ans Son, receiving the "Thought Adjuster", also called "Mystery Monitor" - these are, as in prayer, factual processes happening around the word-center of a "diary".

But how daily is their happening experientially? Is it even possible, to be gentle in that force that we might attempt to use in trying to impose insight onto the yet fearful little learner? Is there not the eventuality to let him have expansion into the insightful surrounding he is embedded into? So, love would not be artificial,l hypothetic or esoteric, not would it be scientifically termed: it could even be expressed and self-expressing.

Its tongue is moving in the zone of diary-rersemblances much sexier than in an ad-banner world, and much more personalized than media delusions, even more real than in personal illusions. Yes: The No to this would be the only No.

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